Gold und Silber in Kettwig

Unsere Nachbarn in der Niederlande fahren bereits seit einigen Jahren sämtliche Leistungsüberprüfungen auf den dynamischen Ergometern des Herstellers RP3. Im Gegensatz zu den statischen Geräten, bei dem das Schwungrad und Stemmbrett feststeht und sich ausschließlich der Rollsitzbewegt, basiert das RP3-System darauf, dass sich sowohl Rollsitz als auch Schwungrad bewegen. Dieses System kommt dem Rudern im Boot deutlich näher, da sich die gesamte Masse der Athlet*innen ähnlich wie auf dem Wasser relativ zum Boot bewegt.
Spätestens nach der Medaillenausbeute der Niederlande bei den Olympischen Spielen in Paris wurde man auch in Deutschland hellhörig. So wurde dieses Jahr der Indoor-Cupin Kettwig nicht als deutsche Meisterschaft auf statischen Ergometern von Concept2 ausgefahren, sondern die Kettwiger RG hatte zum „1st German RP3 Open“ eingeladen.

In der Ruhrgebietsmetropole konnte Lea Scherenberg (Foto oben, l.) unter den Augen von Trainerin Jana Hülsmeier für den DRC in 7:43 Minuten einen starken zweiten Platz bei den leichten A-Juniorinnen einfahren. Lars Hildebrand (Foto unten, M.) hatte in der offenen Männerkonkurrenz über 2.000 Metern im Endspurt den längeren Atem und sicherte sich mit 5:58 Minuten und nur 5/100 Sekunden Vorsprung den ersten Platz.

Um sich optimal auf den Wettkampf vorbereiten zu können, stand seit Mitte Dezember ein Leihgerät in unserer Ergometerhalle. Inzwischen hat der DRC dieses und noch ein weiteres Ergometer von RP3 erworben. Alle Mitglieder sind eingeladen, diese zu nutzen und sich selber ein Bild von den Unterschieden zu machen.

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