Unser „Kurby“ Dietrich, das Stirnrad in der Mitte

Jubel, Trubel, Heiterkeit beim Maschseefest. Aber einer muss dabei den Finals-Überblick behalten, das Sportliche im Fokus haben und ganz cool bleiben. Und das ist unser „Kurby“, Cornelius Dietrich, bei den Finals Chef vom Maschsee, der „Venue-Manager“ der Finals, sprich der Chef-Organisator für die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe, im DRC der Vize-Sportchef.
“Genial, wen man durch die Finals so alles kennenlernt. Ich habe bestimmt 50 neue Nummern in meinem Telefonbuch“, so Kurby, der sich in den vergangenen Jahren mehrfach bei der Henley Royal Regatta in die Riemen legte.
Der 34-Jährige ist zentrales Bindeglied zwischen allen Hauptakteuren auf dem Maschsee: Der Finals GmbH, den drei beteiligten Fachbereichen der Landeshauptstadt Hannover, den Maschseefest-Betreibern, den beteiligten Sportverbände und der TV-Produktion von ARD und ZDF.

Finals-Chef vom Maschsee: Cornelius „Kurby“ Dietrich

Kein Job für dünne Nerven: „Ein Großevent von diesem Format ist wie ein komplexes technisches System: Als Venue-Manager wende ich mein Maschinenbau-Know-how im Systems Engineering an. Alles muss ineinander greifen“, sagt der Diplom-Ingenieur. „Das eine Stirnrad in der Mitte bin ich“, so Kurby.
Seit vergangenen Dezember ist Kury im Einsatz für die Finals: Koordination, Vorbesichtigungen und Abstimmungen in den Bereichen Sicherheit, TV-Produktion und Branding (Venue Dressing). Teilnahme an sämtlichen relevanten Sitzungen, um frühzeitig alle Abläufe mitzubekommen und Beteiligte vorausschauend in die richtige Richtung zu steuern.
Und seit heute läufts rund auf dem Maschsee. Das bedeutet für Kurby:
Sicherheit und Ablauf auf dem Binnengewässer gewährleisten, Überwachung und Reporting zu Crowd-Management, Einlass, Auslastung und Meldung von sicherheitsrelevanten Vorfällen. Controlling des Markenauftritts (Branding/Werberichtlinien) sowie Überprüfung der Nachhaltigkeits-Standards von Landeshauptstadt und Veranstalter. Ansprechpartner für Akkreditierungen und das offizielle Gästeprogramm vor Ort. Das ist an den Ereignistagen der Finals bis kommenden Sonntag ein Full-Time-Job.

Kurby ist seit März 2024 im DRC-Vorstand

Sehr viel Verantwortung lasten auf Kurbys Schultern, zum Beispiel
Problemlösung direkt vor Ort: Da die Sportverbände nicht durchgehend selbst vor Ort sind, als zentraler Ansprechpartner Anliegen und Detailfragen direkt am Venue klären. Klar, dass das mehr als ein Ehrenamt ist. Kurby bekommt für seinen Einsatz ein Honorar.
Dafür zeigt Kurby seine für ihn typische „Hands-on-Mentalität“: Typ „überall anpacken“; er ist sich für keine Aufgabe zu schade.
Kurbys Motivation: „
Es macht einfach riesigen Spaß, wenn alle so viel Lust auf Sport haben – besonders die Begeisterung, mit der die Volunteers unterstützen, ist absolut ansteckend“, sagt unser stellvertetender Sportvorsitzender.
Wir wünschen Venue-Manager Kurby alles Gute für die kommenden Finals-Tage und „Riemen- und Dollenbruch!“

 

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