Weltcup in Sevilla: Frauke rudert schon mit Wohlfühlfaktor


Es war der erhoffte, mehr als nur sprichwörtliche Einstand nach Maß: Bei der Saisonpremiere des Doppelvierers beim Weltcup in Sevilla lief für den Doppelvierer mit unserer Top-Ruderin Frauke Hundeling (oben, ganz rechts) auf der Schlagposition bisher alles glatt. Mit der zweitbesten Vorlaufzeit zog das deutsche Quartett ins morgige Finale (12:23 MESZ) ein.
„Der Vorlauf war erstmal gut“, urteilte Frauke. „Wir hatten nicht viel Vorbereitungszeit und deshalb auch nicht so viel Taktik“, erklärte die 30-Jährige Taktgeberin den Rennverlauf. Denn erst seit Anfang Mai rudert sie zusammen in der Formation mit Juliane Faralisch (Frankfurt), Johanna Debus (Offenbach) und Maren Völz (Potsdam). „Wir kannten unsere natürliche Handschrift noch nicht“, so Frauke und meint damit die noch fehlende Übung bei feinsten Details in der Harmonie, etwa bei Bootslauf, gemeinsamer Kraftübermittlung und Rhythmusübergängen.

Nach dem Vorlauf am vergangenen Freitag seinen die Vier „jetzt ein Stück schlauer“, so Frauke. „Darauf können wir aufbauen!“. Ziemlich entscheidend dürfte auch sein, wie Frauke als neue Taktgeberin auf ihrer Position zurechtkommt. Ihre Antwort fällt eindeutig aus: „Ich fühle mich echt wohl auf dem Schlagplatz“, sagt Frauke und gibt damit den Ton an für den morgigen A-Endlauf um die ersten Weltcup-Medaillen.
Das Finale mit Fraukes Doppelvierer (12:23 MESZ) sowie alle weiteren ennen auf dem Guadalquivir in Sevilla werden live auf www.worldrowing.com übertragen. Wir drücken Frauke und ihrem Team für das Finalrennen am Sonntag die Daumen!
(Fotos oben: Detlev Seyb)


Unsere Top-Ruderin Frauke Hundeling
(Archiv-Foto: DRV)

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