Unsere Carlotta rudert weiter – Olympia in Paris ist ihr Ziel


„Leute, ich bin zurück“, schreibt Carlotta Nwajide auf ihrem Instagram-Account. „Die Vorbereitung für Paris 2024 beginnt jetzt“, so kündigt unsere 27-jährige Olympia-Ruderin nach einem Pausenjahr ihr sportliches Comeback an. Rückblick: Nach dem enttäuschenden Doppelvierer-Finalrennen bei den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer 2021 hatte Carlotta ihre Ruder-Karriere auf Eis gelegt. Damals war der Bugfrau des Teams im Endlauf der olympischen Regatta kurz vor dem Ziel ein folgenschwerer technischer Fehler unterlaufen, der den Doppelvierer von der sicher geglaubten Medaillen-Platzierung auf den fünften Platz abbremste. Das erhoffte Olympia-Edelmetall war futsch, das Quartett war untröstlich, es ist eines der Dramen des deutschen Teams in Japan. „Es war schlimm“, sagte Carlotta damals, „es war unser bestes Rennen, alles lief gut, und dann das.“
Nach der Rückkehr aus Tokio widmete sich Carlotta in Berlin, wo sie inzwischen lebt, anderen Dingen. Solchen, die in den fünf Jahren vor Tokio aufgrund der Vorbereitung mit bis zu dreimal täglichem Training eben zu kurz gekommen waren. In erster Linie natürlich ihrem Studium der Geografie.
Nun ist Carlotta wieder da und trainiert bereits wieder mit dem Frauen-Skull -Team in Berlin. Ihre ehemaligen Teamkolleginnen aus dem Tokio-Doppelvierer, Frieda Hämmerling (Kiel), Daniela Schultze (Potsdam) und Fransziska Kampmann (Waltrop), sind alle nach dem Finale in Tokio endgültig aus dem Boot gestiegen und haben ihre Karriere allesamt beendet.
Die DRC-Clubfamilie gratuliert Carlotta zu ihrer Entscheidung, freut sich auf spannende und erfolgreiche Wettfahrten von ihr, wünscht ihr alles Gute und sagt ihr hiermit vollste Unterstützung zu auf dem Weg nach Paris 2024!

Carlotta Nwajide beim Weltcup 2021 in Sabaudia
(Foto: D. Seyb)

 

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