Adventlicher Leistungstest in Dortmund: Julius ist auf neuen Wegen, Frauke überzeugt durch starke Leistung

Wenig vorweihnachtlich ging es am vergangenen Wochenende in Dortmund bei der alljährlichen Leistungsüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zu. Alle Kadersportlerinnen und -sportler und die, die es mal werden wollen, mussten sich einem anstrengenden Testprogramm unterziehen. Dabei wurden am Sonnabend 2000 Meter auf dem Ergometer absolviert, am Sonntag sogar die Langstreckendistanz (6000 Meter) im Kleinboot. Die Junioren ruderten am Sonntag „nur“ die Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal mit.

Schlagmann Julius und Sven kämpften sich durch dichtes Schneetreiben

Julius Peschel startete in Dortmund das erste Mal in der offenen Gewichtsklasse zusammen mit ebenfalls Ex-Leichtgewicht Sven Kessler (Frankfurt). Bei der Ergometerüberprüfung konnte Julius seine Kilogramm mehr noch nicht in Leistung umsetzen und erreichte nach 6 Minuten 14 Sekunden das virtuelle Ziel. Im Boot gelang im dann jedoch ein Achtungserfolg. Mit Platz 13 war und 30 Sekunden Rückstand auf den Sieger reihten er sich zumindest in Schlagdistanz zur Männer-Riemenelite ein. Überzeugendste DRC-Sportlerin des Wochenendes war Frauke Hundeling: Auf dem Ergometer erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung (6:46,3 Minuten), im Boot war ein guter fünfter Platz am Ende Lohn für all die Mühen. Till Biermann und Konstantin Jaep bestritten die Leichtgewichts-Einer Konkurrenz und erreichten hier Plätze im Mittelfeld. Dabei konnte Till (6:33,0 Minuten und Rang 24) vor Konstantin (6:41,0 Minuten und Rang 30) die interne DRC-Konkurrenz für sich entscheiden. Ebenfalls im Mittelfeld (7:14,0 Minuten und Rang 22) beendete Lena Osterkamp den Wettkampf. Sie war zur Abwechslung mal nicht im Riemenboot, sondern im Einer unterwegs. Leichtgewicht Caroline Meyer (startet für Trier) hatte nach Schwierigkeiten im Ergotest (7:18,0 Minuten) im Boot dann bessere Karten und kam hier auf einem guten Platz vier ins Ziel.

Kraftvoller Endspurt durch A-Junior Artem Kasterin

Die Ergebnisse der DRC-Junioren waren durchwachsen, auch hier wurde bei vorweihnachtlich nasskalten Wetter mit Erkältungen gekämpft und so zu Teil bessere Ergebnisse verhindert. Im Junioren Zweier-ohne fuhren Leon Knaack und Ryan Smith mit Rang neun das beste Ergebnis ein. Artem Kasterin landete im Einer auf Rang 27, knapp dahinter auf Rang 29 Franz-Vincent Reitzler. Im Juniorinnen-Einer erzielte Safira Lüdemann mit Rang 19 einen Achtungserfolg bei ihrem ersten Auftritt auf der ganz großen Ruderbühne.

Erschöpft nach Durchfahren der Ziellinie: A-Juniorin Safira Lüdemann

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