Bei der EM geht’s für Frauke zur Sache

Fast schon kurios: Die Europameisterschaften vier Wochen vor den Weltmeisterschaften, die WM sozusagen als letzter Test und zugleich Generalprobe für die WM. Was bei oberflächlicher Betrachtung als seltene Merkwürdigkeit im Regattakalender des internationalen Ruderverbandes wirkt, birgt in sich allerdings einiges an Potential für Unwägbarkeiten. Auch für den deutschen Doppelvierer mit unserer Top-Ruderin Frauke Hundeling auf Schlag, Johanna Debus (Offenbach), Juliane Farralisch (Frankfurt) und Maren Völz (Potsdam). Denn was passiert eigentlich, wenn die Vier ihren EM-Auftritt ab morgen (Vorlauf) in Varese verpatzen? Ist dann guter Rat teuer, weil gar nicht mehr genug Zeit ist, für Veränderungen bis zur WM in Amsterdam Ende August?
Neun Nationen lassen in Italien Boote in dem Doppelvierer-Wettbewerb antreten, darunter die Weltcup-Siegerinnen aus Großbritannien. Nicht am Start sind die starken Niederländerinnen, die sich offenbar schon konsequent auf ihre Heim-WM vorbereiten. Nach dem neuen Qualifikationssystem müssen Frauke und Co. morgen Vormittag in Varese in ihrem Vorauf mindestens auf Platz zwei rudern, um direkt ins EM-Final am Sonntag einzuziehen. Geling ihnen das nicht, müssen sie hoffen, über die „Schnellste-Zeit-Reglung“ noch einen der beiden dann noch offenen Startplätze im Finale zu ergattern. Es geht also zur Sache für Frauke & Co. bleibt also spannend! Wir drücken Frauke und ihrem Team die Daumen!

Unsere Frauke hat gut lachen!

Archivfotos: Detlev Seyb

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