
Noch üben sie auf der Bosbaan in Amsterdam. Aber am kommenden Dienstag wird‘s im WM-Vorlauf ernst für den deutschen Doppelvierer mit unserer Top-Ruderin Frauke Hundeling auf der Schlagposition (oben v.r.), Johanna Debus (Offenbach), Juliane Farralisch (Frankfurt) und Maren Völz (Potsdam).
Für unsere Frauke bedeutet der Auftritt in Amsterdam den siebten Start bei einer WM. Nach guten Platzierungen im Achter, Doppelzweier und Doppelvierer bei ihren WM-Starts seit 2017 gab es für unsere 31-jährige Polizeikommissarin im vergangenen Jahr in Shanghai mit Bronze im Doppelvierer das erste WM-Edelmetall. Und ein Platz auf dem Treppchen ist auch für die diesjährigen Welttitelkämpfe das angepeilte Ziel für den Doppelvierer. Härteste Konkurrentinnen auf der Bosbaan dürften die Teams aus Großbritannien, den gastgebenden Niederlanden, den USA und die zuletzt überraschenden starken Europameisterinnen aus der Schweiz sein.
Fraukes WM-Strategie für den Doppelvierer ganz kurz: „Schnell rudern. Und das möglichst gleich ab dem Start“, so die Schlagfrau. Läuft alles glatt für das Quartett im Vorlauf am Dienstag und im Halbfinale am Donnerstag, steht das Finale in Amsterdam dann am Sonnabend an. Als Zugabe kommt am kommenden Sonntag für Frauke noch der Start im Mixed-Achter dazu. Auch in dieser noch jungen Bootsklasse hofft sie auf WM-Edelmetall.
Auf www.worldrowing.com werden alle Rennen aus Amsterdam ab Montag im Live-Video-Stream gezeigt. In den kommenden Tagen werden wir an dieser Stelle tagesaktuell von der WM berichten.
Die DRC-Clubfamilie drückt die Daumen, wünscht Frauke und ihren Teams alles Gute für die WM und viel Erfolg!

Unsere Frauke Hundeling will in Amsterdam zwei WM-Medaillen holen
Fotos: Detlev Seyb
