
Weltcup-Finale am kommenden Wochenende im schweizerischen Luzern: Auf dem dortigen, malerisch gelegenen Rotsee tritt unsere Top-Ruderin Frauke Hundeling im Doppelvierer mit Johanna Debus (Offenbach), Juliane Faralisch (Frankfurt) und Maren Völz (Potsdam, oben v.r.) acht gegen starke Konkurrenz-Boote an. Aus Übersee reisen die Teams aus China und Australien in die Schweiz an. Nach dem furiosen Auftritt der vier Deutschen bei ihrem Saison- und Weltcup-Auftakt vor einem Monat im spanischen Sevilla, wo Frauke und Co. klar gewannen, lastet einiges an Erwartungsdruck auf dem Doppelvierer. Die zweite Weltcup-Regatta im bulgarischen Plovdiv vor zwei Wochen „schwänzte“ das deutsche Team und bereitete sich stattdessen im Training auf Luzern vor. „Wir haben gearbeitet“, nennt das Frauke.
Die Plovdiv-Siegerinnen, das Team aus den USA, tritt ihrerseits wiederum nun nicht in Luzern an. Dieser Umstand erschwert zwar Quervergleiche, öffnet aber die Chance für die Deutschen, sich nach dem Erfolg im Vorjahr erneut im Talkessel des Alpenidylls die Weltcup-Trophäe für den Gesamtsieg zu sichern. Mindestvoraussetzung: Frauke und Co. legen wieder am Siegersteg an.
Für das Quartett um Schlagfrau Frauke ist das Weltcup-Finale übrigens der letzte Test vor der Europameisterschaft Ende Juli in Varese/Italien. Die Rennen in Luzern werden ab Freitag (Vorläufe) auf www.worldrowing.com gestreamt, die Finals in Luzern werden Sonntagmittag ausgefahren.
Wir drücken Frauke und ihrem Team die Daumen!
