Kaderüberprüfung in Dortmund: Persönliche Bestzeiten, gute Platzierung bei den Senioren und der Sieg im Junioren-Einer

Am ersten Adventswochenende mussten die ambitionierten DRC-Sportler auf Gemütlichkeit, Kerzen und Kekse verzichten und stattdessen das letzte Mal in diesem Jahr ihre Leistungen unter Beweis stellen. Der Deutsche Ruderverband hatte zur Kaderüberprüfung mit einem 2.000-Meter-Test auf dem Ergometer und der Langstreckenregatta über 6.000 Meter geladen. Den Wettkampftest auf dem Ergometer konnten alle Sportler mit einer persönlichen Bestzeit absolvieren. Insbesondre Frauke Hundeling meldete sich mit der zweitschnellsten Zeit bei den Skull-Frauen zurück. 6 Minuten 45 Sekunden benötigte sie auf dem Trockenrudergerät. Auf dem Wasser überzeugten die DRC-Sportler dann ebenfalls. Im Zweier-ohne erreichten Lena Osterkamp und Janka Kirstein (HRC) Rang drei mit nur sieben Sekunden Rückstand auf das siegreiche Boot und knüpfen damit nahtlos an ihre guten Zweier-ohne Ergebnisse aus der vergangenen Saison an. Julius Peschel erreichte im Männer-Einer einen soliden Platz zwölf. Malte Engelbracht konnte leider das Langstreckenrennen nicht beenden. Bei den leichten Männern lautet das Ergebnis für Till Biermann im Ziel Rang 25. Ein sehr gutes Ergebnis bei den Erwachsenen fuhr ebenfalls Frauke Hundeling ein, die im Frauen-Einer Platz fünf erzielte. Gegen starke Konkurrenz setzte sie ein Ausrufezeichen und meldet sich zurück im Wettbewerb um die Nationalmannschaftsrollsitze.

Die Junioren starteten in Dortmund ebenfalls auf über die Langstreckendistanz ohne vorher den Ergometertest rudern zu müssen. Hier siegte Aaron Erfanian im Junioren-Einer eindrucksvoll und machte somit seine Ambitionen für die kommende Saison deutlich. Auf einem guten Rang 13 und 14 landeten Leon Knack und Ryan Smith, die an diesem Wochenende Riemen gegen Skull getauscht hatten. Unfreiwillig galt dies auch für Tom-Otis Brandes, der nach krankheitsbedingten Ausfall von Mathieu Njofang kurzfristig im Einer Platz nehmen musste. Er kam nicht über Platz 31 hinaus. Imran Skoray war schneller und ruderte bei seinem Debüt in Dortmund auf Platz 24.

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