Rotterdam: Carlotta nach „Krebs“ nur noch auf Platz fünf


Windböen, Wellen und Krankheitsausfälle vermiesten unseren beiden Booten mit DRC-Beteiligung das Weltcup-Finale in Rotterdam. 
Der Frauen-Achter um Frauke Hundeling musste heute in Holland mit gleich zwei Ersatzfrauen antreten, weil zwei etatmäßige Besatzungsmitglieder kurzfristig ausgefallen waren. „Das war nicht zu kompensieren, weil wir eh noch nicht eingefahren sind“, so Frauke. Am Ende ruderte das deutsche Großboot auf den zehnten und damit letzten Platz. Fraukes Fazit: „Das ist alles sehr enttäuschend“.
Auch die Nachricht, dass der Achter mit unserer DRC-Frau an Bord trotz der Niederlage im August zur WM nach Linz fährt, konnte Fraukes Stimmung kaum aufhellen.
Im Doppelzweier (Foto oben) haderten Carlotta Nwajide und Leonie Menzel (Düsseldorf) heute mit den stürmischen Bedingungen. Kurz nach dem Start blieb Bugfrau Leonie mit ihren Skulls in den hohen Wellen hängen. Ein klassischer „Krebs“: Das Duo kamen völlig aus dem Rhythmus und wurde ans Ende des Feldes „durchgereicht“. Zwar kämpften sich Carlotta und Leonie zurück und fuhren am Ende als Fünfte durch Ziel, „aber das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten“, so Carlotta. Einziges Trotzpflaster auch für sie: Das WM-Ticket für Linz hat auch Carlotta sicher in der Tasche.

Frauke auf Position 6 (vom Bug aus gezählt) und ihr Frauen-Achter

 

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