Duisburg: Läuft bei Malte


Daumen hoch für ein gelungenes Comeback. Malte Engelbracht freute sich bei der internationalen Duisburger Regatta: Nach längerer Krankheitspause konnte unser 20-jähriger Nachwuchs-Skuller endlich wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Und der Wiedereinstieg gelang Malte am ersten Wettkampftag sehr gut mit starken Auftritten im U23-Männer-Einer. Gegen namhafte internationale und nationale Konkurrenz zog Malte ins B-Finale ein, in dem er als drittbester deutscher Athlet auf einen guten zweiten Platz ruderte. Damit sicherte sich der Abiturient von der Humboldtschule die Startberechtigung für die so genannte zweite interne Kleinboot-Überprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV), die in zwei Wochen in Hamburg im Einer ausgefahren wird.
Das Erreichen dieses Zwischenziels war wichtig für Malte, denn bei den Kleinbootmeisterschaften eine Woche vor Ostern hatte er aus gesundheitlichen Gründen noch pausieren müssen. Nun bekommt Malte noch eine Chance, sich für internationale Starts im Nationaltrickot im weiteren Saisonverlauf zu empfehlen.
Einen starken Auftritt in Duisburg hatte auch Julius Peschel (Foto unten), der mit Maximilian Fränkel (Offenbach) im Doppelzweier antrat. Viele Nationen hatten für diese Bootsklasse Teams gemeldet und DRV-intern gab es noch Duelle innerhalb des Skull-Teams, sodass für Spannung gesorgt war. Am ersten Wettkampftag wurde das Duo mit Julius auf Schlag im Vorlauf nur von den amtierenden Vizeweltmeistern aus der Schweiz bezwungen. Im B-Finale ruderten Julius und „Freggel“ dann auf den dritten Platz. Am Sonntag schafften es die Beiden ins A-Finale und ruderten auf einen guten vierten Platz, wurden hinter den Schweizer Siegern und zwei etatmäßigen DRV-Teams drittschnellstes deutsches Boot. „Das waren gute Rennen und es hat Spaß gemacht“, sagte Julius nach dem Finale am Sonntag.
Der U23-Vierer mit Schlagfrau Janka Kirstein (HRC) und unserer Lena Osterkamp im Bug (Foto unten ganz links) konnte an beiden Wettkampftagen als schnellste, reine Nachwuchsmannschaft sowohl international als auch national überzeugen. Mit Patricia Schwarzhuber (Team Nordwest) und Katja Fuhrmann (Dresden) im Maschinenraum ruderte das Quartett am Sonntag im Finale auf Platz sechs. Im Achter wurden Lena und Janka Sonnabend Dritte.

Unzufrieden mit seinen Wettfahrten war DRC-Leichtgewicht Till Biermann (Foto unten, rechts), der sowohl im U23-Doppelzweier zusammen mit Bugmann Lucas Müller aus Braunschweig als auch im Einer nicht in Fahrt kam und sich an beiden Wettkampftagen mit Niederlagen in den Vorläufen folglich nicht für die Finals qualifizieren konnte.

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