Was machen eigentlich unsere Ruder-Asse Carlotta und Frauke?

Weder die ersten Minusgrade, noch trübes November-Schmuddelwetter halten sie auf: Unsere Vize-Weltmeisterin Carlotta Nwajide und unsere EM-Ruderin Frauke Hundeling sind schon mittendrin in der Vorbereitung auf die kommende Rudersaison, durchpflügen mit kräftigen Zügen täglich das Wasser oder schwitzen auf dem Ergometer. Das Training der beiden 23-jährigen Skullerinnen läuft seit Anfang November in Berlin und Hannover wieder auf vollen Touren. Beim Winter-Langstreckentest des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am ersten Dezember-Wochenende in Dortmund treten Carlotta und Frauke im Einer an. Danach geht es für die Beiden mit dem deutschen Frauen-Skullteam bis Weihnachten in ein zweiwöchiges Trainingslager ins italienische Sabaudia.
Auf dem Kanal in Ahlem bereitet unser Trainer Thorsten Zimmer Carlotta und Frauke im Einer auf die Kaderüberprüfung in Dortmund vor, in Berlin trainieren unsere beiden Asse seit Anfang November verstärkt in wechselnden Großboot-Kombinationen im dortigen Leistungszentrum am Hohenzollernkanal in Tegel. Denn seit Monatsbeginn gilt das neue Leistungssportkonzept des DRV in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, das ein Präsenztraining des Frauen-Skullsteams in der Hauptstadt vorsieht. An fünf Wochentagen von dienstagnachmittags bis sonntagmittags müssen die derzeit rund ein Dutzend Athletinnen für das Mannschaftstraining der beiden DRV-Diziplin-Bundestrainer Marcin Witowski und seinem Stellverteter Thomas Affelt vor Ort greifbar sein. Carlotta und Frauke haben sich inzwischen in Berlin Wohngemeinschaften gesucht, weil sie den Großteil ihrer Zeit bis zu den Spielen Tokio nun wohl in der Hauptstadt verbringen werden.

Unsere Nationalmannschafts-Ruderinnen Carlotta (oben) und Frauke (unten)

Fotos: DRV/Schwier

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