Zum Erfolg mit Wasserrutsche, Wenden und Würmern

Nach hannoverschem Protokoll haben Veranstaltungen, die zum zweiten Mal in Folge stattfinden, Tradition. Im dritten Jahr genießen sie dann Brauchtums-Status. Auf diesem steilen Karriere-Weg befindet sich der zunehmend beliebte DRC-Sommerspaß, bei dessen zweiter Auflage am vergangenen Wochenende wieder begeisterte DRC-Mitglieder zu flinken Coastal-Ruder*innen auf der Ihme avancierten. Am Flussufer war zudem bergmännisch ein Sport-Parcour zu absolvieren, dessen Schwierigkeitsgrad mit herkömmlichen Fortbewegungsarten kaum noch zu bewältigen ist: Die 13 Teilnehmenden mussten „Würmer“, einen Hula-Hoop-Reifen, einen Basketball-Korb, einen schier endlosen, nämlich meterlangen Seitgalopp, Extrem-Tiefkniebeugen und eine steile Wasserrutsche in kürzest möglicher Zeit absolvieren – und diese Gerätschaften in den meisten Fällen sogar förmlich bezwingen. Wobei „Würmer“ natürlich keine sich schlängelnden, possierlichen Erdkreaturen sind, die es galt, zu vertilgen. Nein, „Würmer“ beim Sommerspaß sind viel mehr eine Art bodennaher Körper-Kriechgang, der in bei ungenauer Betrachtung auch als von vorneherein untauglicher Versuch von Hobby-Gärtner*innen, Rasensteinfugen mittels der Nasenspitze freizukratzen, fehlinterpretiert werden könnte.

Vor dem Spektakel: Dem Sommerspaß-Parcour stellten sich (v.l.) Markus, Simon, Otto, Annika, Till, Christian, Phillipp, Simon, Klaus und Mathias; vorne knieend: Petra und unsere Schiedsrichterin Svea. Nicht auf dem Foto: Sven und Alexandra.

Unsere Spielmacher*innen Petra und Klaus hatten neben der nahezu apokalyptischen Herausforderung, einen Hula-Hoop-Reifen zehnmal mittels Hüftschwung um die eigene Taille zu beschleunigen, eine weitere spektakuläre Hürde einfallen lassen, mit der in anderen Kulturen sicherlich Geständnisse aus Schwerstkriminellen gepresst werden: Im Coastal-Boot galt es, neben der schon berühmt-berüchtigten, tückischen Steuerbord-Wende dieses Jahr eine Rückfahr-Strecke um eine Boje zu absolvieren. Um es vorweg zu nehmen: Unser Boot „Isy“, dessen wechselnde Insassen, Bojen und Ihmeufer blieben zum Glück ganz und unverletzt und auch unten den vorbeifahrenden Kanu-Verleih-Booten gab es keinerlei Kollateralschäden! Fazit: Wir hatten sehr viel Spaß beim Sommerspaß und alle, die nicht dabei waren, müssen es im nächsten Jahr unbedingt sein!


Richtiger Hüftschwung: Klaus beobachtet Sven beim Hula-Hoop.

Richtig tief: Mit Kniebeugen zum Boot…

und dann  schwungvoll ablegen: Annika im „Isy“

Richtig rutschig: Mathias kippt Christian Wasser nach

Richtig wenden: Mathias unter den kritischen Blicken der Konkurrenten

Richtige Seitenlage: Alexandra bei der Wende

Alles richtig gemacht: Gemütlich zugucken beim Spektakel in Liegestühlen

Medaillenbehangen: Simon war der Schnellste, Organisatorin Petra gratuliert

Im Hintergrund schon die Grillwürstchen: Till war Zweitschnellster

Gemütlicher Abschluss mit Würstchen, Salat und Wein

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