So erlebten unsere Weltmeister Leon und Ryan ihre Goldfahrt


Um ziemlich genau 13:17 Uhr Tokioter Zeit (6:17 Uhr MESZ) überquerte Leon Knaack als Bugmann des Achters als allererster die Ziellinie und riss den linken Arm hoch. Weltmeister im Achter: „Ein unbeschreibliches Glücksgefühl in diesem Moment“, jubelte Leon nach dem Rennen über diese Situation. „Die ganze Arbeit und das viele Training – in diesem Moment wusste ich: es hat sich gelohnt!“.

Dabei hatte es die Mannschaft um Schlagmann Ryan Smith spannend gemacht. „Eigentlich wollten wir die Konkurrenz mit einem Blitzstart abhängen. Aber das klappte nicht so, wie geplant“, erklärte Ryan später den Rennverlauf. Die Boote der USA und Großbritanniens lieferten sich zunächst einen Dreikampf. „Erst kurz nach der 1.000-Meter-Marke ging dann unsere Taktik auf und wir haben mit einem Druckspurt alles klar gemacht“, so Ryan.
Schlag um Schlag zog das DRV-Flaggschiff seinen Konkurrenten von dannen, vergrößerte den Vorsprung stetig. „Rund 300 Meter vor dem Ziel wusste ich: wenn jetzt nichts mehr schief geht, kriegen die uns nicht mehr“, so Ryan. Und Leon fand im Bug, „dass das schon ein krasses Bild war, wir wir denen einfach Zug und Zug weggefahren sind“.
Im Ziel hatte der deutsche Achter dann fast eine Länge Vorsprung vor den zweitplatzierten US-Amerikanern. Die Briten ruderten auf Platz drei. Erschöpft durch die sportlichen Strapazen und die drückende Schwüle ruderten die Achter-Recken zur Siegerehrung, ließen sich feiern und genossen die Medaillenzeremonie mit Hymne und Flagge.

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